Leistungsvergleich

Leistung Gesetzliche Krankenkasse (GKV) Private Krankenkasse(PKV)
Beiträge Der Beitrag wird abhängig vom Bruttogehalt erhoben. Die Beitragssätze liegen durchschnittlich bei 14,3 %, plus 1,7% Pflegeversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung wurde 2007 auf 48.150 EUR pro Jahr bzw. 4.012,50 EUR monatlich erhöht. Bis zu diesem Einkommen werden maximal Beiträge in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung berechnet. Der Beitrag ist unabhängig vom Einkommen. Die Beitragshöhe bemisst sich nach dem Eintrittsalter, Geschlecht sowie dem Versicherungsumfang und dem Gesundheitszustand bei Versicherungsbeginn.
Beitragsrückerstattungen Generell gibt es keine Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit. Einzelne Kassen bieten seit 2004 eine Rückerstattung unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Teilnahme an Gesundheitsprogrammen der Kasse, freiwillig Versicherte) an. Je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif werden bis zu 6 Monatsbeiträge bei Leistungsfreiheit rückerstattet.
Beiträge im Rentenalter Freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Personen zahlen als Rentner auf alle Einkünfte Versicherungsbeiträge, in folgender Höhe:- Gesetzliche Rente: halber Beitragssatz - Betriebsrente:voller Beitragssatz - Versorgungsbezüge: voller Beitragssatz - Mieteinnahmen: voller Beitragssatz .- Zinseinnahmen: voller Beitragssatz  maximal bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze. Beiträge sind nicht einkommensabhängig, sondern richten sich nach dem Eintrittsalter, Geschlecht und dem Risiko.Bei Eintritt in den Ruhestand reduziert sich der Beitrag, da z.B. Tagegelder nicht mehr benötigt werden. Darüber hinaus bilden die privaten Versicherer - im Gegensatz zurgesetzlichen Krankenversicherung - Altersrückstellungen in Milliardenhöhe, die der Beitragsminderung im Alter dienen.
Praxisgebühr und Arztwahl Gesetzlich versicherte Personen können nur zu niedergelassenen Vertragsärzten mit Kassenzulassung.
Seit Januar 2004 ist für den Arztbesuch eine Praxisgebühr in Höhe von 10,- EUR pro Quartal an den behandelnden Arzt oder Zahnarzt zu entrichten. Die Gebühr wird nur einmal im Quartal fällig. Für Kontrollbesuche beim Zahnarzt sowie Vorsorge- und Früherkennungstermine wird keine Gebühr fällig.
Privatpatienten genießen freie Arztwahl unter allen niedergelassenen Ärzten
Heilpraktiker Die GKV zahlt nicht für Heilpraktiker Heilpraktikerleistungen sind in der Regel mitversichert
Arzneimittelzuzahlungen Pro Arznei- oder Verbandsmittel gelten folgende Zuzahlungen: Arznei kostet zwischen 5 und 50Euro:
Der Eigenanteil beträgt immer 5 Euro.
Arznei kostet zwischen 50 und 100Euro:
Der Eigenanteil beträgt 10 Prozent des Arzneimittelpreises.
Arznei kostet über 100Euro:
Der Eigenanteil beträgt nie mehr als 10 Euro pro Arzneimittel.
Arzneimittel die nicht verschreibungspflichtig sind, sind aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen herausgenommen.
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind generell von der Zuzahlung befreit.
Patienten, die einen neuen Befreiungsausweis Ihrer Krankenkasse besitzen, sind unter Vorlage des Ausweises von der Zuzahlung befreit.
Sie müssen pro Jahr nicht mehr als zwei Prozent Ihres Bruttoeinkommens dazu zahlen. Bei Erreichen dieser Grenze sollten Sie sofort einen Antrag auf Befreiung von der Zuzahlung bei Ihrer Krankenkasse stellen. Chronisch kranke Patienten müssen nicht mehr als ein Prozent des Bruttoeinkommens zuzahlen. Haben Sie diese Grenze erreicht, sollten Sie sofort einen Antrag auf Befreiung von der Zuzahlung bei Ihrer Krankenkasse stellen
Volle Erstattung aller medizinisch notwendigen Medikamente und Fahrtkosten
Zuzahlungen für Brillen Seit Januar 2004 keine Leistungen mehr für Brillengestelle und Gläser. Brillen werden auch in hochwertiger Qualität bezahlt. Brillengestelle, ja nach Tarif auch hochwertige. Kontaktlinsen werden fast immer erstattet.
Zuzahlungen für Heilmittel Für Heilmittel wie z.B. Massagen und/oder Krankengymnastik sind je Verordnung 10,00 EUR zuzüglich 10% der Kosten der Heilmittel.
Für Hilfsmittel wie Hörgeräte gilt: Zuzahlung von 10 Prozent für jedes Hilfsmittel, jedoch maximal 10 EUR und mindestens 5 EUR. Nicht aber mehr als die Kosten des Hilfsmittels.
Bis zu 100% Erstattung aller medizinisch notwendigen Heilbehandlungen und Hilfsmittel mit Leistungsobergrenzen je nach Tarif.
Transportzuschuss Transport zum nächstgelegenen Krankenhaus, Zuzahlung: 13,00 EUR je Fahrt. Unterbringung im Mehrbettzimmer, Erstattung der Regelleistung. Zuzahlung von 10 EUR pro Tag, für maximal 28 Tage. Freie Krankenhauswahl; frei Arztwahl, auch Chefarzt, freie Wahl der Zimmergröße: Einbett-, Zweibett- oder Mehrbettzimmer.
Zuzahlungen für Zahnersatz Der Zuschuss der Kassen für Zahnersatz in einfacher Ausführung beträgt ca. 50 - 65%. Grundsätzlich nicht bezahlt werden: Implantate, Keramikverblendungen, sehr große Brücken.
Die gesetzlichen Krankenkassen erhalten ab 1. Juli 2005 von jedem Mitglied einen Sonderbeitrag von 0,9 Beitragssatzpunkten. Damit wird die Versorgung mit Brücken, Kronen und Prothesen finanziert.
Je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif sind bis zu 100 % der Zahnersatzkosten versicherbar. Das gilt auch für hochwertige Materialien, z.B. Keramik und Gold.

Krankengeld Mit dem Sonderbeitrag von 0,9 Prozent von jedem Mitglied ist auch das Krankengeld abgedeckt. Versichert gilt ein Tagegeld bis zu 70 % des Bruttoeinkommens, bzw. 90 % des Nettoeinkommens, jedoch nicht mehr als 70 % der Beitragsbemessungsgrenze (2007 = 48.150 EUR pro Jahr bzw. 4.012,50 EUR monatlich).Die Leistungsdauer ist auf 78 Wochen begrenzt.
Versicherbar ist das Nettoeinkommen zuzüglich des Sozialversicherungsanteils auch über der Beitragsbemessungsgrenze, ohne zeitliche Begrenzung.
Selbstbeteiligung Selbstbeteiligung besteht für Fahrkosten, Heilmittel, Medikamente, Rehabilitationsmaßnahmen und Zahnersatz. Wahlweise mit und ohne Selbstbeteiligung. Es kann ein absoluter, prozentualer oder fallbezogener Selbstbehalt vereinbart werden. Selbstbehalte helfen, den monatlichen Versicherungsbeitrag zu reduzieren.
Budgetierung Budgetierung von diversen Leistungen: Ist zum Jahresende das Budget erschöpft, müssen Ärzte kostenlos arbeiten. Es besteht die Gefahr, dass Leistungen (z.B. Zahnbehandlungen aber auch Operationen) aus Kostengründen ins Folgejahr verlegt werden oder teuere Medikamente nicht ausreichend verschrieben werden (z. B. teuere Herzmedikamente). Keine Budgetierung von Leistungen.

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